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Eine Person, die auf einen Laptop schaut und offenbar Website-Analysen durchführt

Was ist Website-Analyse?

Alle Bereiche Ihres Unternehmens sind von Daten geprägt, angefangen vom Design bis hin zum Benutzerfeedback. Wenn Sie fundierte Entscheidungen über die Zukunft Ihres Unternehmens treffen wollen, benötigen Sie Benutzerdaten. Die gesammelten Website-Daten zeigen Ihnen, wie die Benutzer mit Ihrer Website interagieren, und geben Ihrem Team die Möglichkeit, das Benutzererlebnis zu verbessern und zu optimieren.

Bei der Website-Analyse geht es um die Erfassung, Berichterstattung und Analyse von Website-Daten. Im Mittelpunkt steht dabei die Ermittlung von Indikatoren, die auf Ihren Unternehmens- und Benutzerzielen basieren, um die Erfolge und Misserfolge Ihres Unternehmens darzustellen.

Website-Analysetools liefern Ihrem Team wichtige Informationen über die User Journey: wo waren sie zuvor, wohin gehen sie als nächstes, was kaufen sie und wie viel geben sie aus? Sie können sehen, was Ihre Benutzer interessiert, und wie Sie sie zu treuen Besuchern machen können.

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Mit Dynamics 365 verbessern Sie die Customer Experience

Nutzen Sie Ihre Website-Analysen, um die Wünsche der Benutzer*innen zu ermitteln und effektive Strategien zu entwickeln. Profitieren Sie mit Dynamics 365 Customer Insights von einer Echtzeit-Kundenplattform, die Daten zur dynamischen Gestaltung digitaler Erlebnisse liefert.

Was kann Website-Analyse für Sie tun?

Website-Analysen helfen bei der Verwaltung des Online-Auftritts Ihres Unternehmens. So können Sie Ihre Website-Besucher besser verstehen und herausfinden, wie Sie ihre Erfahrungen verbessern können. Sie können Ihren Website-Traffic verfolgen, einschließlich Nutzerzahlen, Demografie und Verhalten.

Die Analyse des Datenverkehrs auf Ihrer Website umfasst auch Ihre Inhalte sowie Ihre SEO- und SEM-Strategie (SEM, Suchmaschinenmarketing), d. h., Sie erhalten eine Übersicht über die am häufigsten aufgerufenen Themen und die meistgesuchten Schlüsselwörter. Dadurch können Sie den Benutzer*innen gezielt die Inhalte anbieten, nach denen sie suchen, und zwar genau dort, wo sie sie zu finden erwarten.

Dies sind die acht wichtigsten Indikatoren für die Website-Analyse

Bei der Entscheidung, wie Sie Ihre Website den Benutzer*innen präsentieren möchten, müssen Sie zunächst deren Wünsche und Bedürfnisse ermitteln, und gleichzeitig herausfinden, wie Ihr Team beides erfüllen kann. Als nächstem schaffen Sie einen Rahmen, der Ihnen hilft, Ihre Ziele und Handlungsaufforderungen zu messen, indem Sie die notwendigen Key Performance Indicators (Leistungsindikatoren, KPI) festlegen. Durch die Verfolgung bestimmter Metriken können Sie sicher sein, dass Ihr Rahmen erfolgreich ist.

Im Folgenden finden Sie die acht wichtigsten Indikatoren für die Website-Analyse, auf die Sie achten sollten:

1. Gesamter Datenverkehr

Ihr Gesamtverkehr gibt genau an, wie viele Besucher zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitrahmen auf Ihrer Website sind. Wenn Sie die Entwicklung des Datenverkehrs über den Zeitraum von einer Woche, einem Monat, einem Quartal oder einem Jahr beobachten, können Sie feststellen, ob Ihre Strategie aufgeht und Sie mehr wiederkehrende Besucher gewinnen oder ob Sie sich darauf konzentrieren müssen, Benutzer über andere Wege wie die organische Suche oder bezahlte Werbung anzulocken.

2. Datenverkehrsquellen

Woher kommen alle Ihre Benutzer*innen? Die meisten Benutzer*innen, die zum ersten Mal auf Ihre Website zugreifen, kommen über eine Suche oder über Links auf anderen Websites, anstatt Ihre URL einzugeben. Die Herkunft Ihrer Benutzer*innen lässt sich in vier Kategorien einteilen:

  • Suchmaschinen
  • Links von anderen Websites
  • Soziale Medien
  • E-Mail-Kampagnen

Sie sollten zwar versuchen, Besucherströme aus all diesen Quellen aufzubauen, aber in der Regel sind die Suchmaschinen Ihre Hauptressource. Je höher Ihre Website auf den Suchergebnisseiten rangiert, desto mehr organischen Datenverkehr wird Ihre Website erhalten.

3. Neue und wiederkehrende Besucher*innen

Die Internetnutzer*innen, die Ihre Website besuchen, werden als „neue“ oder als „wiederkehrende Besucher*innen“ bezeichnet. Es ist wichtig, die Zahl der wiederkehrenden Besucher*innen zu erhöhen. Sie neigen dazu, stärker zu interagieren: Sie springen weniger ab, rufen mehr Seiten pro Sitzung auf und haben längere Sitzungen. Außerdem haben sie in der Regel höhere Konversionsraten und Umsätze.

Obwohl es keine wirkliche Zahl zur Bestimmung des Erfolgs gibt, sollten Sie mehr als 20 % anstreben. Wenn der Prozentsatz niedriger ist, können Sie daraus schließen, dass Ihre Website nicht so attraktiv ist, wie sie sein sollte. Dafür gibt es viele Gründe, z. B. Probleme mit der Benutzerfreundlichkeit der Website oder der Inhaltsstrategie. Indem Sie Ihre Website zusammen mit Ihren anderen digitalen Kanälen, wie mobilen Apps oder vernetzten Produkten, analysieren, gewinnen Sie mit der digitalen Analyse eine umfassendere Perspektive, die es Ihnen ermöglicht, den gesamten Kundenkontaktverlauf zu optimieren.

4. Kohorte

Teilen Sie die Besucher*innen in mehrere Segmente ein, nicht nur in neue und wiederkehrende Besucher*innen. Bei der Kohortenanalyse werden verschiedene Personengruppen im Laufe der Zeit untersucht, um zu beobachten, wie sich ihr Verhalten ändert. Indem Sie die Benutzer*innen nach Verhalten oder Akquisition aufteilen, können Sie die erste Reaktion der Benutzer*innen, die Verweildauer in Ihrem Verkaufstrichter, die Benutzerbindung und ihr heutiges Verhalten vergleichen.

5. Desktop im Vergleich zu mobilen Geräten

Es ist wichtig, wo und wie Sie Ihre Website den Benutzer*innen präsentieren. Website-Analyse-Tools können nachverfolgen, wie die Benutzer*innen auf Ihre Website zugreifen und wie hoch der Anteil der Zugriffe per Computer oder Smartphone ist. Indem Sie die Präferenzen der Nutzer ermitteln, können Sie bestimmen, worauf Sie Ihre Bemühungen konzentrieren und wie Sie die Benutzererfahrung optimieren können.

6. Absprungrate

Ein Absprung liegt vor, wenn Benutzer*innen auf Ihre Website kommen und sie wieder verlassen, ohne sich weitere Seiten anzusehen. Die Gesamtzahl der Besuche auf Ihrer Website wird mit der Zahl der Absprünge verglichen, woraus sich Ihre „Absprungrate“ errechnet. Dies ist einer der Hauptindikatoren dafür, ob es ein Problem mit Ihrer Website gibt, wie z. B. lange Ladezeiten, schlechte Navigation oder schlechtes Webdesign.

Wenn Benutzer*innen auf Ihre Website kommen und sie wieder verlassen, ohne sich weitere Seiten anzusehen, sagt Ihnen das etwas Wichtiges über Ihre Website. Vielleicht sind Ihr Seitentitel und Ihre Meta-Beschreibung irreführend. Oder vielleicht ist Ihr Inhalt für Ihre Kunden nicht ansprechend. Hier können Sie Ihre Verhaltensanalyse einsetzen, um zu testen, wonach die Benutzer*innen suchen und was Ihre Website bietet. Wenn Ihre Absprungrate mehr als 30 Prozent beträgt, sollten Sie prüfen, was bei den Benutzer*innen Ihrer Website nicht gut ankommt.

7. Seitenaufrufe

Was vielleicht am offensichtlichsten erscheint, sind die Seitenaufrufe, die sich auf die Anzahl der Aufrufe Ihrer Website durch einzelne Benutzer*innen beziehen. Beim Laden einer neuen Seite, beim Aktualisieren oder beim Wechseln zur nächsten Seite wird ein Seitenaufruf gezählt. Seitenaufrufe sind eine der am einfachsten zu verfolgenden Metriken für den Datenverkehr und auch die einfachste Methode zur Ermittlung des Datenverkehrsvolumens und der Aktivität.

8. Konversionsrate

Letztendlich geht es darum, dass die Benutzer*innen sich mit Ihrer Website beschäftigen und eine verwertbare Aktion ausführen, z. B. den Newsletter abonnieren, sich für eine Testversion anmelden oder etwas kaufen. Ihre Verkaufstrichteranalyse, auch Konversionsanalyse genannt, verfolgt, welche Benutzer*innen auf Ihre Website kommen, woher sie kommen und wie viele davon zu Kunden werden. Durch die Aufzeichnung und Verfolgung von Zielen auf der Grundlage des Engagements ist es einfach zu erkennen, welche Marketingstrategien erfolgreich sind, um einen wiederkehrende Kund*innen zu gewinnen.

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